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Geschichten und Berichte

Hier finden Sie Geschichten und Geschichte rund um unser Orchester.




Paris - Moskau

"Paris-Moskau" war der Titel unseres diesjährigen Konzerts am 6.11.2016 in der Bethlehem-Kirche in Meerbusch-Büderich und seiner Wiederholung am 13.11.2016 in der Unterbarmer Hauptkirche in Wuppertal.

Für das LKO bedeutete dieses Programm erneut eine große Herausforderung durch die räumlichen und zeitlichen Gegensätze bei der Herkunft der Komponisten und ihrer Werke – von den romantischen Werken des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis zum zeitgenössischen Marimba-Konzert von Emmanuel Séjourné, das gerade noch rechtzeitig zu unserem Konzert im Jahre 2015 um einen 3. Satz erweitert worden war. Wann haben Zuhörer und Musizierende schon einmal die Chance, dieses Werk zu hören bzw. zu spielen, zumal unser Solist am Marimbaphon, Tido Frobeen, seine Aufgabe höchst souverän und begeisternd bewältigte?! Wann hat das LKO schon einmal die Gelegenheit, im 11/8-Takt zu spielen und sich beim Transport des Solo-Instruments zum Kleinlaster auszupowern?!

Tido Frobeen und das LKO zu Gast in Wuppertal

Beeindruckend, schön und spannend war’s – aber beim nächsten Konzert am 2. April 2017 kommt wieder die Blockflöte zum Zuge, deren Transport sich doch ungleich leichter gestaltet...
W. Fanter



Das LKO wird 40 - eine Feier mit Pauken und Trompeten

Ein runder Geburtstag ist eigentlich immer ein guter Grund, ein besonderes Fest zu organisieren, und dies galt natürlich auch für den 40. Geburtstag des LKO! Schon seit über zwei Jahren stand fest, dass wir unser Jubiläum "mit Pauken und Trompeten" (im wortwörtlichen Sinne!) und einem besonders anspruchsvollen Programm feiern wollten.


Der Chef spricht

































Michael Porr

Fast ein Jahr wurde intensivst geübt und geprobt, bis wir unser Programm zuerst in der Löricker Philippus-Kirche anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens aufführen konnten, um es eine Woche später dann in der sehr gut besuchten Büdericher Bethlehemkirche für "unser Stammpublikum" zu spielen. Lang anhaltender begeisterter Beifall und viele "Bravos" belohnten unseren Einsatz bei Haydns Sinfonie Nr. 75 und Webers Sinfonie Nr. 1, Holger Busboom als Solisten in Webers Concertino c-moll und Michael Porr, den eigens angereisten Komponisten der eindrucksvollen Fantasia "Da pacem, Domine".




Das aufwändige 28-seitige Programmheft stellte nicht nur wie üblich das Programm, Solisten und den Dirigenten vor, sondern in Bild und Text auch alle aktiven Mitglieder des LKO. Als überaus erfreulicher Nebeneffekt des Konzertes hat sich ergeben, dass wir neue Mitspieler gewonnen haben, so dass wir mit Freude und Zuversicht in die Proben für das nächste Konzert am 15.3.2015 starten.

Fotos: Reinhard Fanter

Ein Vorbericht zum großen Ereignis im Extra-Tipp Meerbusch


Impressionen - Bilder vom Probenwochenende 2013 in Waldbreitbach

Seit 2003 fährt das Orchester regelmäßig auf Probenwochenenden zur intensiven Konzertvorbereitung oder zum ersten Kennenlernen der neuen Stücke. Nach der evangelische Tagungsstätte "Haus Hermann von Wied" in Rengsdorf, die dann aber aus Kostengründen geschlossen wurde, ist das "Bildungshaus der Waldbreitbacher Franziskanerinnen" seit 2005 die Heimstadt für das LKO. Dies war das erste Probenwochenende nach dem Umbau zum "Rosa-Flesch-Tagungszentrum".




D-UX













…noch mehr Konzertmeister













Selbst Bratsche ist, für den der's kennt,…













Ora et labora? Nö, probe und wandere!













Wiedersehen an der Elbe - Wolfgang Fanter über die Konzertreise nach Geesthacht

Am Anfang stand unser Versprechen bei der Verabschiedung von Jörn Kuschnereit als Kantor der Bethlehemkirche: "Wir besuchen Dich dort oben im hohen Norden und spielen in Deiner neuen Kirche! Schließlich warst Du uns ein Jahr lang ein engagierter Dirigent!"

Im Herbst 2011 war es dann beschlossene Sache, dass wir unser Programm "Italienische Serenade" in Geesthacht spielen würden, und die Planung konnte beginnen. Nach zahlreichen Mails und Telefonaten war die Planung abgeschlossen: Das LKO würde seine erste Konzertreise am Wochenende des 1./2. September 2012 nach Geesthacht unternehmen!


St. Salvatoris in Geesthacht

Die Vorhut machte sich bereits am Freitag auf den Weg, um noch einen Tag in Hamburg zu genießen, die restliche Gruppe trat am Samstagmorgen die gut 400 km weite Reise an. Pünktlich angekommen, stellte uns das Einchecken in der Jugendherberge auf eine erste Geduldsprobe.
Nach der ersten Begegnung mit der lokalen Küchenkunst war es dann soweit: Wir konnten St. Salvatoris, den Traum einer kleinen Barock-Kirche, in Augenschein und auch akustisch in Besitz nehmen! Wer von uns hatte noch nie etwa im Urlaub in einer solchen kleinen, schmucken Kirche gestanden und geträumt: "Hier müsste man einmal musizieren dürfen…!" Und der Wunsch wurde Wirklichkeit…


Mit unserem neuen Organisten Jörn waren natürlich zuerst einmal vier Stunden Probenarbeit angesagt, zumal der bedauernswerte Kollege von seiner Orgelempore aus nur wenig vom Orchester und seinem Dirigenten sehen konnte! Nach getaner Arbeit ging es dann fröhlich zum Abendessen in ein gemütliches Restaurant.


Der Sonntagmorgen stand zur freien Verfügung, und so konnten wir bei herrlichem Sommerwetter einen Spaziergang an der Elbe bis zum stillgelegten AKW Krümmel machen, bevor wir uns mit lokalen Fischgerichten für den Höhepunkt der Reise stärkten. Einspielprobe, Anlegen der Konzertkleidung und dann die Spannung: Wie viele Geesthachter würden wohl der Einladung des LKO zum 3. und letzten Konzert der "Geesthachter Elbkonzerte" folgen?!



nach dem Konzert

Die Zuhörer in der gut besuchten St. Salvatoris-Kirche begrüßten uns mit freundlichem Beifall und ließen sich vom "italienischen Charme" des Konzertprogramms bezaubern. Der langanhaltende Schlussapplaus sprach für sich, so dass das dankbare Publikum auch noch eine Zugabe erhielt, was im "hohen Norden" laut Kantor nicht unbedingt üblich ist. Erfüllt vom gemeinsamen Musizieren, der ganz anderen Akustik dieser Kirche, dem Applaus und der Freude des Wiedersehens mit Jörn, machten wir uns dann am Abend wieder auf die Heimreise.

Unsere erste Konzertreise hat uns darin bestärkt, weitere derartige gemeinsame Aktivitäten zu unternehmen!